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LED's kombiniert mit Energiesparlampen - hanf anbauen

Dominik berichtet uns über den Anbau von vier Pflanzen der Sorte Super Silver Haze (SSH) von Greenhouse Seeds:
Zu Beginn habe ich die Samen in einer Schale auf ein nasses Abschminktuch gelegt. Als sie gekeimt waren, kamen sie in einen dunklen Schrank und wurden immer wieder nachgewässert und dabei gedreht (Bild 1).
Nach sieben Tagen Wachstum sahen die jungen Pflanzen
dann schon so aus (Bilde). Die Zahnsto-cher stecken in den Töpfen, um den Pflanzen Stabilität zu geben und ein Abknicken zu vermeiden. Die restlichen Pflanzen waren für den Outdooranbau vorgesehen (Die Sorten „Frisian Dew", „Annanas Express" vom gleichnamigen Film und „Durban Poison") cannabis samen kaufen. Von Anfang an waren die SSH meine Problemkinder, weil sie schnell in die Höhe geschossen sind, aber der Stamm nicht dicker wurde — trotz des Einsatzes eines Ventilators.
n der ersten Woche habe ich bis auf den I Wurzelkomplex nicht gedüngt.
NNach zwei Wochen und drei Tagen, sah es dann schon so aus (Bild 3). ach dem alle stark genug waren, wurden die SSH umgetopft (Bild 4, 5 ,6).
In die Blüte gingen sie nach drei Wo-chen und zwei Tagen, da SSH eine sehr Sativa-lastige Sorte ist, sollte sie in der Blüte „explodieren", was sie leider Gottes dann auch tat. Dazu später mehr.
Umstellung auf 1zwölf Stunden Licht und damit Einleitung der Blütephase (Bild 7).
Vier Tage, nach dem ich die Pflanzen in die Blüte geschickt habe, hatte ich Angst, denn sie wuchsen schneller und schneller (Bild 8). Anfangs hatte ich nur drei Energiesparlampen (ESL) in Betrieb, die vierte wurde noch nachgeliefert.
Weitere 6 Tage danach, sah es dann so aus (Bild 9). Man sieht, dass diese Sorte in der Blüte extrem schnell wächst.
Nach vier Wochen Blüte geht es dann auch schon langsam richtig los (Bild io). Leider sind die Pflanzen etwas über-düngt, aber wie sagt man in Bayern: Viel hilft viel (stimmt aber nicht immer)!
Nachdem Tage über Tage vergingen, wurde es auch richtig lecker. Jetzt fan-gen sie schon langsam das „Harzen" an, der Duft war nicht penetrant stark, son-dern eher angenehm süßlich (Bild 11).
Nach neun Wochen und vier Tagen Blüte, musste ich eine Pflanze von den anderen trennen, da sie schon fertig war — im Gegensatz zu den anderen dreien (Bild i2). Denn die drei anderen brauchten dann noch eine ganze Zeit länger (insge-samt 17 Wochen und vier Tage). Aber ich denke, das Warten hat sich gelohnt (Bild 13, 14 . Die braunen Stellen an der einen Pflanze kommen von der ESL, weil diese Pflanze die komplette Box gesprengt hat. Sie war bis oben an die Lampen gewachsen, und ich wusste kaum, wie ich die noch runterbinden soll. Deswegen habe ich sie unter die LED geklemmt.
Nachdem alles fertig getrocknet (Bild 15) und fermentiert war, sieht die Sache nun so aus (Bild 16).
Mein Fazit:
ch fang mal mit dem Geschmack an: I Diese Sorte schmeckt sehr angenehm und süßlich, kommt dann ziemlich schnell und stark. Das High ist echt der Hammer, macht lustig und wirkt langanhaltend. Die Downphase ist dann auch ziemlich stark, und man hat kaum eine Chance, dem Schlaf zu entkommen. Mit knapp viereinhalb Monaten Blütedauer haben diese Pflanzen recht lange geblüht. Im Vergleich dazu ist eine Indica-dominierte Sorte deutlich schneller reif.
Ich möchte noch anmerken, dass mandeutlich erkennen kann, welche der Buds direkt unter der LED waren. Diese wurden nämlich faustgroß und entsprechend schwer. Ohne Pflanzen-Netz zur Stabilisierung würde ich das so nicht nochmal machen. Neben dem Netz verwende ich mittlerweile eine zusätzliche baugleiche LED, um generell die Pflanzen mehr unter Kontrolle zu haben und mehr Ertrag zu erzielen. Grundsätzlich sollten die LEDs so dicht wie möglich über den Pflanzen hängen. Ich würde diese LEDs ausschließlich in Kombination mit Energiesparlampen oder Natriumhochdrucklampen (NDL) verwenden. Bei Einssatz einer NDL muss die Lampenhöhe so angepasst werden, dass die Pflanzen kein Hitzeproblem bekommen. Je nachdem, welche Leistung die NDL abgibt, muss der Abstand angepasst werden. Wenn nur LEDs und ESLs verwendet werden — wie bei mir — sollten die Lampen möglich nah über den Pflanzen hängen. Ich hatte in meinen Growzelt eine Durchschnittstemperatur von 28° C. An Stromkosten sind für die Wachstums-, Blüte- und Trocken-phase insgesamt Zoo Euro angefallen. Bei einem Ertrag von Ho Gramm getrockneter Blüten würde ich sagen, dass das Ergebnis akzeptabel ist — zumal bei einer solch langblühenden Sorte.
Desweiteren hatte ich zur selben Zeit einen Grow unter Beobachtung, der mit den gleichen ESL-Lampen und derselben Hanf-Sorte bestückt war. Der einzige Unterschied zu meiner Anlage bestand in der eingesetzten LED-Lampe, denn dies war ein 135 Watt 8-Band-Ufo. Mir ist aufgefallen, dass das 8-Band-Ufo allein bestimmt besser ist als eine einzelne 3-Band-LED mit 90 Watt. Aber wenn man bedenkt, dass der Preis für die 8-Band bei 36o Euro und für die 3-Band bei 99 Euro liegt, und ich die jeweiligen Ergebnisse vergleiche, erscheinen mir die Mehrkosten für die 8-Band-LED nicht notwendig zu sein. Die 3-Band-LED liefert doch sehr ähnliche Er-gebnisse — und das mit weniger Energie-verbrauch und niedrigeren Investitionen. Aber wie gesagt, ohne die Unterstützung durch die ESL-Lampen bringen beiden keine befriedigende Ergebnisse.
Schönen High-Tag , euer Dominik
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